Thursday, 28. July 2011
Texel: Trip to Vlieland


Unser letzter voller Urlaubstag beginnt auf dem Sofa mit Yvonne und Guido (also den Schwans). Unsere Jungs schlafen alle und wir quatschen bis 2 Uhr morgens einfach so in Guidos Geburtstag rein ;) Nach ein paar Stunden Schlaf und einem Gang zum Supermarkt frühstücken wir also alle zusammen, bevor wir pünktlich um 10 Uhr den Bungalow verlassen, um unsere Fähren zu erwischen. Bevor wir Euch länger im Ungewissen lassen: JA, sowohl wir, als auch Familie Schwan haben unsere Boote erwischt.

Wir also ab nach Vlieland, um unsere Inselrundfahrt nach zu holen. Dort angekommen werden wir erstmal von einem extra für Vlieland ausgestatteten Gefährt abgeholt und die komplette Fährbesatzung fährt in Richtung Posthuys. Nach einer grandiosen Fahrt über den Strand und dank geländegängigem Fahrzeug auch schön über die Düne, merken wir am Posthuys angekommen schnell, dass irgendwie nicht wie geplant ein Taxi auf uns wartet, um uns die Inselrundfahrt zu bescheren.



Nach einstündigem Telefonmarathon, welchen wir im Restaurant/ Café Posthuys erledigen mussten, da vor Ort im Prinzip kein Handyempfang ist, steht fest: selbst ist die Familie Behlau! Glücklicherweise kommt genau in diesem Moment ein Taxi des Taxiunternehmens Zeelen an und wir quatschen kurz mit Rob, dem Fahrer. Er klärt die Fakten und schwups sitzen wir in seinem Großraumtaxi. Aus den ursprünglich angekündigten 45-60 Minuten werden fast anderthalb Stunden großartige Inselrundfahrt. Rob erzählt uns Fakten über die Insel und zeigt uns die schönsten Plätze, wie beispielsweise den Leuchtturm (den höchsten Punkt der holländischen Inseln), den Wald (mit der größten Baumvielfalt Hollands), die einzige Strandbar der Insel, diverse Hotels und beide Campingplätze. Einer der Campingplätze ist etwas für Retro-Liebhaber: hier gibt es nur EIN spärlich ausgestattetes Klohäuschen. Keinen Supermarkt, keine Bar, nichts dergleichen und das mit voller Absicht! Ganz im Gegensatz zum anderen, denn dort gibt es sogar ein Kino und eine Karaoke-Bar! Rob lüftet auch das Geheimnis um die neulich schon erwähnten Kampfjets: Vlieland ist teilweise militärisches Übungsgelände, welches nicht von Autos befahren und nicht von Besucher/n Anwohnern betreten werden darf, denn dort wird tatsächlich vom Flugzeug aus auf in den Dünen versteckte Gegenstände geschossen. Apropos Autos: Vlieland ist autofrei. Rob verrät uns, dass von den knapp 1200 Einwohnern auf Vlieland nur 200 ein Auto besitzen und nur ca. 120 sind echte Vlieländer, alle anderen sind von außerhalb zugewandert. Ein Krankenhaus gibt es übrigens auf der Insel nicht, dafür aber einen Hubschrauberlandeplatz von dem aus Notfälle innerhalb von 5 Minuten ins nächstgelegene Hospital auf dem Festland gebracht werden können. Die Inselrundfahrt mit Taxi Zeelen war definitiv ein Highlight unseres Urlaubs, denn wir sahen und erfuhren viel und Rob hält überall an, wo wir fotografieren oder mal schauen wollen. DANKE dafür!

Nach der Rundfahrt kehren wir im Posthuys ein und essen Burger, allerdings nicht irgendwelche Burger. Dirk isst einen Bacon/ Käse-Burger und Jessie einen Thunfisch-Burger. Wir haben selten so leckere - sowohl optisch als auch geschmacklich - Burger gegessen und können das Posthuys nur empfehlen, denn auch der hausgemachte Apfelkuchen ist eine Sünde wert. Danach wollen die Kalorien wieder abgelaufen werden und wir machen einen ausgedehnten Strandspaziergang bei dem vor allem Quentin jede Menge Spaß hat… und Mami hinterher jede Menge Klamotten mehr für die Wäsche ;) Nach einem weiteren Kaltgetränkt nehmen wir die Fähre zurück und sind uns einig: Vlieland ist definitiv eine (Tages-) Reise wert! Für viele, die gerne ausgedehnte Radtouren machen oder eine Führung durch das Naturschutzgebiet genießen lohnt sich die Insel auch mehrere Tage. Wir hatten allerdings nach einem Tag erstmal genug, denn mit unserem kleinen Fratz, der gerade so richtig mobil wird, wären andere Programmpunkte definitiv nicht möglich gewesen. Q sitzt nämlich ganz bestimmt nicht den halben Tag im Fahrradsitz still, geschweige denn lässt er sich "stundenlang" im Tragegurt rumtragen, das ist ja laaaaaaaaangweilig. Am liebsten möchte er auf den Boden und krabbeln, erkunden und erleben :)

Gegen 18:30 Uhr kehren wir wieder in unseren Bungalow zurück, kochen unser letztes Abendmahl (Rindersteaks mit Spinat und Maiskolben, falls es interessiert ;) ) und machen uns noch einmal auf in Richtung "Bordrestaurant", um einen Drink zu nehmen und zu bloggen. Morgen reisen wir leider ab - eine Woche ist eben doch zu kurz… aber dazu wohl im Fazit die Tage dann mehr :)

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Wednesday, 27. July 2011
Texel: No Ferry cross the Mercy
Dinge gibt's…. Ihr werdet es nicht glauben, aber wir hatten heute keinen Tropfen Regen! Nachdem wir gestern Abend festgestellt hatten, dass wir uns leichte Sonnenbrände im Gesicht geholt hatten, da wir total Touri-mäßig die Sonne unterschätzt hatten, haben wir uns heute vorbildlich eingecremt und tatsächlich etwas Farbe gekriegt.



Unser Tag begann wie immer mit einem ausgedehnten Frühstück im Bungalow. Danach machten wir uns auf, das Maislabyrinth zu besuchen, das wir ja am Sonntag ob des schlechten Wetters ausfallen lassen mussten. Von den Schwans allerdings noch keine Spur. Zum Glück hatten wir etwas zu trinken eingepackt, denn wir verirrten uns vorbildlich in dem Gewirr aus Pflanzen und Mais und fanden den Weg hinaus nur dank einer Schweizer Familie, die uns von einer Brücke im Labyrinth aus Tipps gaben, wo es lang geht. Nach einer guten Stunde waren wir wieder frei und fuhren guten Mutes nach Oudeschild, einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste Texels.

Inzwischen hatte uns auch Familie Schwan angerufen und teilte uns mit, dass wir uns zwar wie geplant treffen können, aber erst später, da sie vorher noch zu einem anderen Programmpunkt fahren wollten. Wir aßen also in Oudeschild zu mittag (Warum müssen Holländer eigentlich alles frittieren? Oder kommt uns das nur so vor? Die Muscheln jedenfalls, die Jessie nichtsahnend bestellte kamen schön frittiert bei ihr an, dabei hätte sie sie gerne einfach so im Sud mit etwas Brot genossen) und flanierten etwas an den Kuttern und Segelschiffen vorbei, bevor wir uns gegen 15 Uhr wieder in Richtung unseres Bungalows bewegten. Zeit für etwas Ruhe für den kleinen Mann - dachten Mama und Papa, doch weit gefehlt! Q wollte lieber mit seinem Hollandeimerchen, seinem neuen Auto und ganz viel Wasser auf der Terrasse spielen. Dann aber ein Mittagsschlaf und als uns gegen 17 Uhr ein weiterer Anruf von Familie Schwan erreichte, waren wir topfit, um uns mit ihnen zu treffen.



18 Uhr, Paal 17: wir haben es tatsächlich geschafft! Papa Schwan wartet schon auf uns und kurz nach unserem Eintreffen radeln auch Mama Schwan und die drei Schwänchen an. Wir begeben uns also in die Strandbar und essen, beziehungsweise trinken was. Gegen 20 Uhr fahren wir alle in Richtung Fähre, um die Schwans zu verabschieden, doch oh Schreck, die Fähre fährt ohne Familie Schwan weg! Ob das an uns lag? ganz bestimmt nicht. Jedenfalls winken wir allesamt der Fähre hinterher und laden Guido, Yvonne und ihre Jungs für die Nacht zu uns in den Bungalow ein - zum Glück sind da noch extra Schlafgelegenheiten.

Die nächste Fähre geht morgen Früh - wir werden sehen, ob wir alle unsere diversen Fähren erwischen. Neuer Tag, neues Glück ;)

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Tuesday, 26. July 2011
Texel: Return of the Sun


Juhuuuuuuuu!!!!! Ein Tag (nahezu) ohne Regen! Wir können es kaum fassen, aber fangen wir von vorne an. Nachdem wir gestern morgen aufgestanden waren, hatten wir schon Hoffnung: kein Regen in Sicht und schnell war klar: wir erkunden die Insel, schauen uns ein paar Dörfer an und gehen an den Strand buddeln. Doch kaum gefrühstückt zerschlug Petrus unsere freudigen Pläne … es fing wieder an zu regnen.

So packten wir unseren Elan wieder ein und Plan B aus: wir gehen schwimmen! Wir fuhren ins Calluna in De Koog, was wir uns im Internet schon angeschaut hatten. Die Website versprach eine Riesenrutsche, ein Außenbecken, ein Babybecken und vieles mehr. Ehrlich gesagt waren wir dann aber etwas enttäuscht, denn das Babybecken war nicht viel größer als 1 Quadratmeter, das Außenbecken auch winzig und vom Flair her fühlten wir uns in die 1970er zurückversetzt, was durch ein gewisses Maß an Schmuddeligkeit noch unterstützt wurde. Vielleicht sind wir auch etwas zu verwöhnt von unseren Bädern, für einen Plan-B-Tag ist das Schwimmbad jedoch eine Option, vor allem mit etwas größeren Kindern, die dann auch die Wellenfunktion und die Riesenrutsche nutzen können.



Was muss man unbedingt nach einem Ausflug ins kühle Nass tun? Genau: sich stärken! Also ab zu unserer schon entdeckten Pommesbude und den Energietank mit JunkFood wieder aufgefüllt. Völlig erledigt schlief Quentin dann auch auf der Fahrt ins Zentrum von Den Burg ein, wo wir noch etwas bummelten und shoppten. Zufrieden kehrten wir in unseren Bungalow zurück. Jessica hatte ein Buch und einen Föhn bekommen (ihren hatte sie leider zu Hause vergessen), Dirk hat für Q ein Fahrzeug zum Aufziehen mit großen Rädern gekauft (wir sind uns jedoch noch nicht ganz sicher, ob das Spielzeug wirklich für Q ist ;) ) und dann haben wir auch noch Mitbringsel gefunden. Also lecker gekocht und den Abend entspannt vor dem TV ausklingen lassen.
Unser Dienstag fing dann wirklich gut an: Augen auf, Vorhänge auf, SONNE rein!!! Unserem Ausflug nach Vlieland stand also nichts mehr im Wege … oder doch? Irgendwie sind Behlaus und Fähren nicht kompatibel :( Dank einem kurzen Stau kamen wir nur wenige Minuten zur einzigen Fähre "De Vriendschap" für diesen Tag und konnten ihr gerade noch nachblicken, wie sie vom Steg fuhr. Was also nun? Nach zwei Telefonaten war klar: beim zweiten geplanten Ausflug nach Vlieland am Donnerstag werden wir keine Fahrradtour machen, sondern die für heute eingeplante Inseltour. Und weil wir schonmal in De Cocksdorp am Bootssteg standen, buchten wir einfach die Robbentour (siehe Website Fähre). Um 12 Uhr ging's dann endlich los: ein kleiner Kutter tuckerte in Richtung Watten/ Sandbänke los. Quentin schaute erstmal ungläubig und fragte sich wohl, warum wir jetzt so schaukeln und was all das Wasser soll. Neben den Robben und den Kampffliegern, die (wohl eher zufällig) eine kleine Flugschau ablieferten, waren vor allem unsere zwei Bootsführer die Fahrt wert! Der eine ging schon nach kurzer Zeit mit frischem Kaffee und Schokoriegeln rum, die er verkaufte (gegen Ende der Fahrt kam er nochmals mit Schnaps und Softdrinks), während der andere meist das Boot steuerte und später etwas über die Landschaft und die Geschichte erzählte. Leider verstanden wir davon nur wenig, da unser Holländisch nicht wirklich gut ist. Nach ca. 1,5 Stunden war die Fahrt vorbei und Q war von der Schaukelei sanft in seinen Mittagsschlaf gewiegt worden. Was tun? Mittagszeit, schlafendes Baby, Seeluft… nach was schreit das wohl?



Essen natürlich! Und was läge näher als ein weiteres typisch niederländisches Gericht zu vertilgen? Nichts, eben ;) Wir bestellten im nahegelegenen Strandlokal Pannekoekens und der inzwischen wieder erwachte Sohnemann mampfte kräftig mit. Auf der Rückfahrt von De Cocksdorp gab es dann ein weiteres Highlight. Wir machten einen Abstecher in die Ijsboerderij Labors (www.ijisboerderijlabora.nl), die einzige Eisdiele, die ausschließlich Texeler Milch und Sahne zur Zubereitung ihrer Köstlichkeiten verwendet. Nebst dem leckeren Eis (wir aßen Oma's Appeltaart, Pistazie, Texeler Advokaat und Kirsche) bietet die Eisdiele auch noch einen kleinen Tierpark (Pony, Ziegen und Bambis warten hier auf futtergefüllte Kinderhände) und einen Spielplatz für Kinder, der sogar mit Trampolinen aufwarten kann. Ob Ihr es glaubt oder nicht: wir hatten für heute immer noch nicht genug! Ab nach Hause, Fahrräder abgeholt und damit an den Strand gefahren. Dort haben wir dann einen kleinen Spaziergang im flachen Wasser gemacht und Quentin durfte buddeln und Muscheln begutachten. Gegen 18 Uhr waren wir dann wieder im Bungalow und haben uns was Leckeres gekocht (ja, abgesehen von unseren Abstechern in Pommesbuden, Strandlokale und Eisdielen kochen wir tatsächlich jeden Tag frisch auf unserem fantastischen Gasherd!).

Was wir morgen tun? Wenn alles klappt treffen wir uns mit den Schwans - eine der anderen Blogger-Familien - und besuchen gemeinsam das Maislabyrinth. Man darf also gespannt sein!

Im Moment sitzen wir am Strand im Beacjcafe De Buren mit Blick auf den Sonnenuntergang.... häääärlisch!

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Sunday, 24. July 2011
Texel: Here comes the rain again...
Unser Urlaubsmotto? Wäre dann wohl bisher "Here comes the rain again", wobei… so richtig geht er erstmal gar nicht. Seit Samstag ca. 14 Uhr regnet es fast ununterbrochen durch, wenn es mal aufhört, dann für maximal 15 bis 20 Minuten und selbst dann ist es so stürmisch, dass es einem das nicht-vorhandene Toupet vom Kopf weht. Aber wir lassen uns ja von sowas nicht unterkriegen. Der Gedanke daran, dass Texel eigentlich der Ort Hollands ist, wo in den letzten 30 Jahren die meisten Sonnenstunden gemessen wurden, lässt uns hoffen, dass die kommenden Tage noch besseres Wetter zu bieten haben. Unseren restlichen Samstag haben wir also in unserem Bungalow verbracht. Abends sind wir ins Dennenoord-eigene Restaurant zum Essen gegangen, um nicht die ganze Zeit nur in der Bude zu hocken.



Leider fing unser Sonntag allerdings nicht anders an. Nach unserem Frühstück rafften wir uns aber doch dick eingepackt auf und begaben uns auf die Suche nach einem Supermarkt außerhalb der Anlage. Nach einem Großeinkauf nahmen wir einen weiteren Programmpunkt in Angriff: den Besuch des Leuchtturms in De Cocksdorp. Direkt am Strand gelegen, ragt das rote Prachtstück weit in den Himmel. Dirk also Quentin im Tragegurt umgeschnallt und rauf auf datt Ding. 118 Stufen und 6 Stockwerke weiter standen wir ganz oben und konnten die Sturmböen erst so richtig genießen ;) Q fand die Aktion zum Glück ziemlich lustig und lachte sich über die Windstöße ins Gesicht kaputt. Dank mehrerer Lagen Kapuzen konnte der Wind ihm auch nichts anhaben, nur Mama hatte vergessen, eine Kopfbedeckung einzupacken und konnte so Mutter Natur als Frisör nutzen. Das störte aber auch andere Besucher nicht, die teils barfuß am Strand entlang wateten.

Da unser Besuch im Maislabyrinth leider im wahrsten Sinne der Worte ins Wasser fiel, begaben wir uns dann wieder auf dem Heimweg. Vielleicht können wir das Maislabyrinth ja die Tage nachholen. Jetzt gab's erstmal ein ausgedehntes spätes Mittagessen: Schnittchen, frisches Obst und Erdbeertörtchen. Und nach einem Spülbeckenbad für Q haben wir uns alle nochmals auf's Ohr gehauen. Im Moment regnet es gerade nicht, aber inzwischen ist es 19 Uhr und nach dem Abendessen werden wir es uns wohl wieder auf der Couch bequem machen. Aber für morgen, da haben wir schon einen super Schlechtwetter-Plan! Mehr dazu später ;)

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Saturday, 23. July 2011
Texel: here we come!
Wenn einer eine Reise tut… dann kann er viel erzählen.
Dass wir einen Zwischenstop bei Oma und Opa Behlau in Bonn eingelegt hatten, damit die Reise für Quentin nicht zu lange wird, hatten wir ja schon gezwitschert. Gestern ging es also dann am späten Vormittag von dort aus weiter - Abfahrt in Richtung Texel. Endlich!



Eine Woche Holland - unser erster richtiger gemeinsamer Urlaub als Familie (bisher hatten Quentin und Jessica den Papa nur auf Geschäftsreisen begleitet). Die Fahrt war superentspannt, trotz Ferienbeginn in einigen deutschen Bundesländern keinerlei Stau und wir kamen ziemlich gut gelaunt in Den Helder an, wo wir die Fähre nach Texel nehmen sollten. Eigentlich sollten es ab da nur noch 20 Minuten Fährüberfahrt und weitere 10 Minuten Autofahrt dauern, doch wir steckten insgesamt 1,5 Stunden fest. Zur Fähre gelangt man nur über eine kleine Ortsstraße und hier merkten wir den Ferienbeginn: es staute sich unendlich lange, sodass wir die Fähre um 15:30 Uhr verpassten und nur mit Mühe und Not das Schiff um 16:30 Uhr erreichten. Als letztes Fahrzeug fuhren wir an Bord. Durch die Verspätung kamen wir leider auch zu spät, um unser Willkommenspaket im Tourismusbüro ab zu holen, nach einem Anruf war aber klar, dass wir das auch noch Samstag Vormittag tun konnten. Die schlechte Laune währte also nicht lange.



Um 18 Uhr checkten wir im Vakantiecentrum Dennenoord ein, tätigten umgehend einen ersten Kurzeinkauf im zugehörigen Supermarkt und bezogen dann unseren Bungalow. Q (wie Quentin von uns gerufen wird) erkundete sein neues Revier in Windeseile, befand es für gut und freute sich mit uns darüber, dass das Wetter so gut war, dass wir sogar auf der Terrasse zu Abend essen konnten. Völlig geplättet gingen wir dann auch alle recht früh ins Bett.

YEAH, Samstagfrüh und somit erster richtiger Urlaubstag. Dirk holt Brötchen und wir decken schonmal den Tisch. Nach einem ausgedehnten Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Touristinfo, um unser Willkommenspaket abzuholen. Nebst Eintrittskarten für beispielsweise das Maislabyrinth und einigen Lageplänen, etc freute Q sich über das kleine Stoff-Schaf, ein Symbol Texels. Guten Mutes also direkt weiter zum Ecomare, einem Seehundpark mit Robbenaufzuchtstation. Nebst der Geschichte Texels seit der Urzeit (sehr beeindruckend war das Wollnashorn) gibt es dort viele Meerestiere zu sehen und natürlich die Robben und Seehunde. Q konnte sogar einen Seestern berühren, den eine Mitarbeiterin aus einem Becken holte. Leider wird momentan das Außengelände umgebaut und nicht alle Becken sind zugänglich, aber der Wind war inzwischen so stark geworden, dass wir auch anhand der fortgeschrittenen Stunde beschlossen, jetzt was Essen zu gehen. Ab also nach Den Koog, eine kleine Runde gedreht und pünktlich zum Einsetzen des Schauers traditionell in 'ne Pommes-Bude eingekehrt und erstmal Fritten Spezial geordert. Das gehört einfach zu 'nem Holland-Urlaub dazu, oder?



Da Quentin sowieso nicht schlafen wollte, beschlossen wir, gleich den nächsten Programmpunkt anzugehen: Einen Bauernhof besuchen. Dort konnten wir mit Lämmchen und Schafen kuscheln, zuschauen, wie der Bauer mit Hilfe seiner Hunde die Schafe zusammentreibt, Kühe beim Fressen beobachten, einer Glucke beim Wärmen ihrer Küken zuschauen, Kaninchen füttern und auf Heuballen rumturnen. Hundemüde ist Q dann auch gleich im Auto eingeschlafen. Glücklicherweise haben wir das Programm in einem Rutsch durchgezogen, denn noch auf dem Rückweg zu unserem Zuhause fing es an zu stürmen. Im Bungalow angekommen haben wir uns also direkt eingemummelt und dem Regen beim Prasseln zugeschaut und zugehört. Mal schauen, was der Rest des Tages noch so bringt, aber es scheint so, als hätte es sich nun eingeregnet :(

Ach ja: Wir haben übrigens im Bungalow selbst kein Internet, das ist für Euch natürlich was schlecht, denn wir kommen so wahrscheinlich nur 1x am Tag zum bloggen/ posten. Für uns ist das aber ein Segen, denn so kommen wir wenigstens nicht in Versuchung, ständig online zu gehen ;)

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Thursday, 14. October 2010
Going to Mexico: Leningrad Cowboys Racing 2010
Tomorrow I´m going to Mexico with the Leningrad Cowboys Racing Team for two weeks again! We will be racing the legendary La Carrera Panamericana 2010 with a 1965 Ford Mustang Fastback through Mexico!

I will be responsible for the team coverage - shooting and filming the trip! Will post updates from time to time here! Viva la Mexico!

Leningrad Cowboys Racing - 1965 Ford Mustang Fastback

Sakke Järvenpää, the founding member of the world famous rock band Leningrad Cowboys will also attend the rally in 2010. Last year Sakke participated in the rally with his 1958 Corvette, this year he will drive a 1965 Ford Mustand Fastback in Historic C class.

Dirk "The Pixeleye" Behlau is the official photographer of the Leningrad Cowboys Racing team

Website: www.leningradcowboysracing.com
Facebook: www.facebook.com/leningradcowboysracing
Twitter: www.twitter.com/panamcowboys
YouTube: www.youtube.com/user/LeningCowboysRacing

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Saturday, 18. March 2006
L.A. und Vegas again...
Noch 5 Tage! Dann gehts mit Mr. Mopar himself für 6 Tage nach Los Angeles und Las Vegas, wo wir im Tropicana die Kuh fliegen lassen. Was wir da sonst noch machen? Wir ziehen uns drei Tage lang die "Mopars at the Strip" Veranstaltung am Las Vegas Raceway rein, treffen weitere Leute wie Micha von den Race Antz, schauen bei West Coast Choppers in Long Beach, Kalifornien vorbei und haben sicherlich eine Menge Spass.



Kaum wieder da, werde ich am darauf folgenden Wochenende die ersten zwei Gewinnerinnen des Autotuning Supergirl Contest... fotografieren...

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Sunday, 13. June 2004
Zurück aus Renesse
endlich wieder da ;-) Dieses permanente Vollbedienungsprogramm hält man ja nicht ewig aus ;-)



Viel gefeiert bis zum frühen Morgen, unbequem im Zelt geschnarcht, gegrillt und am Strand irgendwelchen Unsinn gemacht...



...auf der Rückfahrt nur geschlafen, eben ein Bad genommen.



Ich freu mich wie jeck darauf, wieder in einem grossen weichen Bett neben einer wundervollen Frau zu schlafen anstatt mit 7 anderen Typen sich ein Zelt zu teilen.

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Monday, 31. May 2004
Zurück aus Holland
Wir sind wieder da...nachdem wir am Freitag ewig in Antwerpen wegen einer Baustelle im Kennedytunnel standen und erst um 0:30 in Cadzand ankamen (Empfang mit einer eiskalten Pulle Bier), lachte uns am nächsten Morgen direkt die Sonne entgegen.

Schönstes Strandwetter! Wieder eine ganze Menge an Klamotten, Schuhen und anderen Accessoires wie Rucksack, Monstereimer Gel, Magazine etc. in Sluis gekauft. Lecker Apfelpfannkuchen & Frites Spezial gegessen und auch sonst viel Spass gehabt. :) I love Cadzand!


Eine Biene, heute in Cadzand fotografiert

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Saturday, 15. May 2004
Zurück aus Dubai & Mauritius


Ich bin wieder zurück aus fernen Welten. ;-) Es waren zwei sehr aktive und erholsame Wochen in Mauritius und Dubai mit meiner Freundin. Wir hatten auf dem Rückflug von Dubai sogar das Glück, ohne Aufpreis mit Emirates Business Class zu fliegen.



Was ist denn so passiert? Eine ganze Menge, z.B. über 1000 Fotos (digital/analog) geschossen, im 7 Sternetempel Burj al Arab Lunch gegessen, mit einem Jeep in Mauritius umhergefahren, eine Katamarantour gemacht, im exklusiven "The Oberoi" Luxushotel auf Mauritius gegessen, im glasklaren Meer geschnorchelt usw. Mehr später...



Jetzt muss ich erstmal die ganzen Fotos auf Platte kopieren, mich durch die Post wühlen und dann gehts nachher auf eine Party. Die Fotogalerien folgen morgen oder so...

Achja: Da ist man mal zwei Wochen nicht online und schon hat man ca. 9.000 Mails bekommen...sicherlich mindestens 90% Spam...Shit happens. ;-)

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