LaChapelle Heaven to Hell präsentiert fast doppelt so viele Bilder wie jeder der beiden ersten Bände und ist eine explosive Mischung der Arbeiten eines visionären Fotografen. Seit der Veröffentlichung von Hotel LaChapelle liegt die Faszination von LaChapelles Werken im Fokus, den er auf Stars und Mode setzt - immer verbunden mit gesellschaftlichen Bezugspunkten.
p.158-159: "An Image of Some Bright Eternity", 2002
LaChapelles Aufnahmen der berühmtesten Gesichter der Welt und von Randfiguren wie der transsexuellen Amanda Lepore stellen unsere Vorstellungen von Geschlecht, Glamour und Status in Frage. Mit dem barocken Überschwang, der sein Markenzeichen ist, seziert LaChapelle gesellschaftliche Bereiche und skizziert apokalyptische Zukunftsszenarien.
p.330-331: "Sermon", 2003
Er bezieht sich in seinen Projekten auf die Renaissance, die Kunstgeschichte, das Kino, die Bibel, auf Pornografie und Popkultur - und spricht dabei in seiner ganz eigenen Bildsprache, die wie ein Spiegel unserer Zeit wirkt. LaChapelle Heaven to Hell ist aufwändig im Hardcover-Format der Trilogie gestaltet und ein must-have für alle, die sich für zeitgenössische Fotografie interessieren.
Fazit: Ein opulentes Werk von David LaChapelle, vollgepackt mit famosen visuellen Overkicks, bei denen man sich ziemlich oft fragt, wie LaChappelle das bloß alles so cool hinbekommen hat. Die Inzenierungen sind ziemlich schräg und extrem aufwendig. Ein Must-have Bildband im Überformat! Verpackt in einer Box und das alles für knapp 50 Euro. Zuschlagen!
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Taschen Verlag; Auflage: Boxed (Oktober 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 3822825727
ISBN-13: 978-3822825723
Produktmaße: 35,5 x 27,8 cm
LaChapelle - Heaven to Hell