Mehr als 100.000 Angaben zu Entwerfern, Entwurfsjahr, Sprachräumen und Lieferanten sowie Verweise zu ähnlichen Schriften machen das FontBook zum unverzichtbaren Werkzeug für professionelle Typografen. Für die Ähnlichkeitsreferenzen konnten die renommierten Experten Yves Peters (Typographer.org) und Stephen Coles (Typographica) gewonnen werden.
Gestalterische und inhaltliche Verbesserungen erleichtern die Benutzung des um 30 Prozent gewachsenen FontBooks. Ein 60-seitiges Inhaltsverzeichnis, das Lieferanten und alternative Font-Produkte nennt, ersetzt den einst separaten FontFinder. Im Hauptteil sorgen Kürzel für Fremdsprachen, Expert-Sets und Schnitt-Varianten für eine verdichtete Darstellung großer Familien;Kapitälchen und Ziffern-Varianten sind in vierzeilige Lesemuster integriert.
Auf diese Art »schrumpfen« einst mehrseitig dargestellte Großfamilien zum Einseiter, kleine Werksatzfamilien kommen wieder angemessen zur Geltung. Neu ist auch die einzeilige Headline-Darstellung, die immer dann in Kraft tritt, wenn gestalterische Details einer Schrift in der 12-Punkt-Darstellung unsichtbar würden. Viele Display-Schriften und Script-Fonts erscheinen nun in ganz neuem Licht.
Seine Vollständigkeit, die neue Gliederung und verschiedenartige Suchhilfen (alphabetisch, stilistisch, ähnlich) machen das einbändige FontBook noch wertvoller für Designer, Typografen, Werbetreibende, Hersteller, Verleger, Übersetzer, Wissenschaftler und alle Menschen, die beruflich mit Schrift umgehen. Es kann ab der 2. Septemberwoche über FontShop bezogen werden und kostet ca. 106 Euro. Tel. 030 69 59 6-333 (www.fontshop.de).
Truong/Siebert/Spiekermann: FontBook – Digital Typeface Compendium; FSI FontShop Intern., Berlin 2006, 1760 S., 2-farbig, Kartoneinband, fadengebunden, 3 Lesebändchen, 16 x 30 cm, ISBN 3-930023-04-0, 105,93 €.