Wilp, Schüler von Man Ray in New York, hatte durch seine unkonventionellen Fotos und Fernsehfilme früh Aufsehen erregt und erfolgreiche Werbekampagnen verantwortet. Später ließen sich auch Politiker von dem documenta-Künstler beraten. Der in Witten geborene Wilp war schon als Kind von der Raumfahrt fasziniert. Als erster Künstler ließ er 1986 «Space Skulptures» mit ins All reisen.
«Vom Cola-Rausch zum All-Orgasmus», so hat Wilp einmal seinen Werdegang umschrieben. Immerhin hatte er mit der Afri-Cola-Kampagne («super-sexy-mini-flower-pop-op-cola») in den 60er Jahren den Umsatz des Getränks in Deutschland spektakulär gesteigert. Die Idee zu dem Spot war ihm gekommen, als er Weltraumpionier Wernher von Braun bei der NASA besuchte und ihn dort ein Pin-up-Girl durch eine vereiste Glastüre anlächelte.
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