Unser Tag begann wie immer mit einem ausgedehnten Frühstück im Bungalow. Danach machten wir uns auf, das Maislabyrinth zu besuchen, das wir ja am Sonntag ob des schlechten Wetters ausfallen lassen mussten. Von den Schwans allerdings noch keine Spur. Zum Glück hatten wir etwas zu trinken eingepackt, denn wir verirrten uns vorbildlich in dem Gewirr aus Pflanzen und Mais und fanden den Weg hinaus nur dank einer Schweizer Familie, die uns von einer Brücke im Labyrinth aus Tipps gaben, wo es lang geht. Nach einer guten Stunde waren wir wieder frei und fuhren guten Mutes nach Oudeschild, einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste Texels.
Inzwischen hatte uns auch Familie Schwan angerufen und teilte uns mit, dass wir uns zwar wie geplant treffen können, aber erst später, da sie vorher noch zu einem anderen Programmpunkt fahren wollten. Wir aßen also in Oudeschild zu mittag (Warum müssen Holländer eigentlich alles frittieren? Oder kommt uns das nur so vor? Die Muscheln jedenfalls, die Jessie nichtsahnend bestellte kamen schön frittiert bei ihr an, dabei hätte sie sie gerne einfach so im Sud mit etwas Brot genossen) und flanierten etwas an den Kuttern und Segelschiffen vorbei, bevor wir uns gegen 15 Uhr wieder in Richtung unseres Bungalows bewegten. Zeit für etwas Ruhe für den kleinen Mann - dachten Mama und Papa, doch weit gefehlt! Q wollte lieber mit seinem Hollandeimerchen, seinem neuen Auto und ganz viel Wasser auf der Terrasse spielen. Dann aber ein Mittagsschlaf und als uns gegen 17 Uhr ein weiterer Anruf von Familie Schwan erreichte, waren wir topfit, um uns mit ihnen zu treffen.
18 Uhr, Paal 17: wir haben es tatsächlich geschafft! Papa Schwan wartet schon auf uns und kurz nach unserem Eintreffen radeln auch Mama Schwan und die drei Schwänchen an. Wir begeben uns also in die Strandbar und essen, beziehungsweise trinken was. Gegen 20 Uhr fahren wir alle in Richtung Fähre, um die Schwans zu verabschieden, doch oh Schreck, die Fähre fährt ohne Familie Schwan weg! Ob das an uns lag? ganz bestimmt nicht. Jedenfalls winken wir allesamt der Fähre hinterher und laden Guido, Yvonne und ihre Jungs für die Nacht zu uns in den Bungalow ein - zum Glück sind da noch extra Schlafgelegenheiten.
Die nächste Fähre geht morgen Früh - wir werden sehen, ob wir alle unsere diversen Fähren erwischen. Neuer Tag, neues Glück ;)
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