Seit Anfang Oktober wohnen wir ja in der neuen Hütte in Köln. Wenn man umzieht, muss man sich ummelden. Damit die Leute wissen, wo man wohnt und wegen einiger anderer Sachen. Jedenfalls haben wir den Antrag für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt ausgefüllt. Abgeben durften wir ihn natürlich nicht persönlich bei der Dame in dem Laden. Nein, wir mussten ihn ihn den "Service-Briefkasten" werfen. Da lag er dann wohl noch einige Zeit.
Die Tage und Wochen vergingen. Keine Nachricht vom Service Center. Der Briefkasten führte möglicherweise direkt in ein schwarzes Loch, oder war einfach nur ein Mülleimer. Wir überlegten, den ganzen Kram nochmal auf uns zu nehmen. Hinfahren, anstellen, ausfüllen, einwerfen, warten etc.
Dann plötzlich, letzte Woche bekommt Anne Post mit der Anmeldebestätigung. Doch schon so zeitig, 6 Wochen danach. Aber ich nicht. Neeeeee, Freundchen, dich nehmen wir nicht auf in unserer schönen Domstadt. Irgendie hatte ich es aber im Urin, das ich auch vielleicht noch eine Nachricht von den Gemeindeagenten erhalte. Und richtig, gestern hatte auch ich endlich das güldene Papier im Kasten. DANKE! Danke, das die zwei Mitarbeiter auf Teilzeit im Einwohnermeldeamt doch noch mein Flehen erhörten. Ihr seid so gütig. ;-)
Unnötig zu erwähnen, das man laut Gesetz sein Auto innerhalb von 2 Wochen nach Umzug ummelden muss. Unnötig auch zu erwähnen das mein 15 Euro teurer Nachsendeantrag von der Post erst nach dem dritten Terrortelefonat funktionierte, nachdem ich meine Post wochenlang unter der Bonner Adresse abholen musste bzw. diese im Nirwana verschwand. Aber ein Entschuldigungsschreiben haben Sie geschickt, was sach ich - eins? Direkt zweimal haben Sie mich angefleht, doch bald wieder bei der Post als Kunde vorzusprechen. Was soll man auch sonst machen. ;-)