Monday, 2. June 2008
Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson
Jawoll, endlich gibts einen Dokumentarfilm über Hunter S. Thompson, u.a. Autor vom Jahrhundertwerk "Fear and Loathing in Las Vegas"!



Hunter S. Thompson schuf den Gonzo-Journalismus, einen Schreibstil, für den aus seiner Sicht das Talent eines "wahrlich großen Journalisten, das Auge eines Künstlers und Photographen und die Eier eines Schauspielers" fusionieren mussten. Es sollen sich reale Erlebnisse, soziale und politische Analysen mit fiktiven Geschehnissen, Polemik und Drogenvisionen mischen. Thompson und sein Schreibstil wurden durch seine Bücher Hell's Angels (1966), in dem er seine Beziehung zu der damals gefürchteten Motorradgang schilderte, sowie Angst und Schrecken in Las Vegas (1971), in dem es um die Jagd nach dem amerikanischen Traum ging, international bekannt. 1980 wurde der Film Where The Buffalo Roam veröffentlicht. Der Film ist eine Adaption der Werke Thompsons aus den frühen 70ern. Die Hauptrollen spielen Bill Murray als Hunter S. Thompson und Peter Boyle als Thompsons verrückter Anwalt Lazlo.

Fear and Loathing in Las Vegas wurde 1998 von Terry Gilliam (Time Bandits, Brazil, Twelve Monkeys) mit Johnny Depp und Benicio Del Toro verfilmt. Die Verfilmung des Buchs The Rum Diary, erneut mit Johnny Depp und Benicio Del Toro in den Hauptrollen, sollte bereits 2003 in Produktion gehen. Nach diversen Verzögerungen konnte man sich einigen, der Film ist in Produktion und soll 2009 fertiggestellt werden. Entgegen der ursprünglichen Planung wird Benicio Del Toro nicht Regie führen. Als Regisseur hat Bruce Robinson den Film übernommen, Johnny Depp wird als ausführender Produzent fungieren. Neben Depp und Del Toro werden Josh Hartnett und Nick Nolte zu sehen sein.

Die Nachrichtenagentur APA meldete am 9. März 2006, dass im August dieses Jahres ein Dokumentarfilm über Thompson fertiggestellt sein soll. Johnny Depp und Sean Penn sind an der Produktion beteiligt, die unter dem Titel Buy the Ticket, take the Ride erschienen ist und erstmals am 19. Oktober 2006 auf dem Hollywood Film Festival gezeigt wurde. via Wikipedia